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MedInform-Veranstaltung zur Zusammenarbeit im Gesundheitsmarkt

05. Februar 2010

MedInform-Veranstaltung zur Zusammenarbeit im Gesundheitsmarkt: Kooperationssicherheit stärken durch ein Healthcare Compliance-System

Düsseldorf/Berlin. Aufklärung und ein gutes internes und externes Informationsmanagement erhöhen die Sicherheit bei Kooperationen im Gesundheitsmarkt. Sinnvoll und hilfreich ist hier die Einrichtung eines Compliance-Programms und die Benennung eines Verantwortlichen für Healthcare Compliance. Das war eine der Kernbotschaften der Healthcare Compliance-Schulung von MedInform in Zusammenarbeit mit dem MedTech Kompass mit dem Titel „MedTech Kompass Healthcare Compliance-Schulung für Unternehmen und medizinische Einrichtungen“ am 4. Februar 2010 in Düsseldorf. Die erste Schulungs-veranstaltung zum Thema beleuchtete die Theorie und praktische Umsetzung auf Seiten der Unternehmen und der Kliniken. Die nächste Schulung findet am 21. Oktober 2010 in Hamburg statt.

Der medizintechnische Fortschritt braucht die Zusammenarbeit von Unternehmen und medizinischen Einrichtungen. Wichtig ist dabei, dass die Kooperationspartner über die Regeln und Grenzen ganzheitlich informiert sind. „Oberstes Ziel muss es sein, zu vermeiden unter Korruptionsverdacht zu geraten. Denn schon hier entstehen hohe persönliche Belastungen sowohl finanziell als auch zeitlich, Reputationsverlust und Wettbewerbsnachteile“, stellte BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt in seinem Eingangsvortrag heraus. Das Thema Healthcare Compliance hat sich deshalb in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des Praxisalltages entwickelt. „Wir brauchen aber noch mehr Aufklärung über die zulässigen Kooperationsmög-lichkeiten“, betonte Manfred Mieskes von Johnson & Johnson. Die Einrichtung und Umsetzung eines Compliance-Systems verringere nicht nur das Risiko des Korruptionsverdachts, sondern schaffe MedTech-Unternehmen auch einen nicht unerheblichen Mehrwert gegenüber den Kunden. Ullrich Ograbeck, Leiter der Stabsstelle Interne Revision und Antikorruptionsbeauftragter der Universitätsklinik Göttingen, sieht noch Herausforderungen in der internen und externen Aufklärungsarbeit, solange die Grundprinzipien nicht allen Beteiligten vollständig bekannt sind.

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